CDU-Kreisverband Ravensburg | Kreistagswahlen 2014

Für die Menschen im Landkreis Ravensburg

Kreistagswahl am 25. Mai 2014. CDU wählen!

Zukunft durch Bildung

 

Mit starken Bildungsangeboten, Arbeitsplätzen und guter Infrastruktur Perspektiven für junge Menschen schaffen.

 

Unsere dezentralen Schulstandorte wollen wir in jeder Hinsicht stärken. Dank der hochwertigen dualen Berufsausbildung und guten Vernetzung zu den Betrieben zählt unser Landkreis bundesweit zu denen mit der geringsten Jugendarbeitslosigkeit. Diesen Standard gilt es durch laufende Aktualisierung und Anpassung an die technologischen und wirtschaftlichen  Herausforderungen zu halten.

 

Unser Streben ist es, die vielfältigen Ange­bote mit 75 Ausbildungsberufen auch in Kleinklassen zu erhalten. Den hohen Stellen­wert einer beruflichen Ausbildung gilt es ebenso zu stärken, wie die Hochschulstandorte im Landkreis. 

Die attraktiven Bildungswege zu den Beruf­lichen Gymnasien müssen in der sich verändernden Schullandschaft im allgemeinbildenden Schulbereich für alle Schularten offen gehalten werden. Diese Zugangs­möglichkeiten stärken die Schulstandorte im ländlichen Raum. 

 

Entwicklung der kreiseigenen Schulen in den nächsten  Jahren

 

1. Das vielfältige und dezentrale Bildungsangebot möglichst erhalten.

Nach der Zusammenlegung der Beruflichen Schulen in Leutkirch und in Wangen hat der Landkreis Ravensburg fünf starke Berufliche Schulen mit jeweils 1.500 bis 3.000 Schülern. Vor allem die demografische Entwicklung mit einem deutlichen Rückgang der Schülerzahlen und die bildungspolitischen Entwicklungen mit der Einrichtung von Werkrealschulen und Gemeinschaftsschulen  werden sich auf die Beruflichen Schulen auswirken. Diese Schularten werden die Hauptschulen ablösen und in einem zehnjährigen Bildungsgang die Mittlere Reife vor Ort - also auch in Gemeinden wie beispielsweise Amtzell, Argenbühl, Horgenzell - anbieten. Das bringt dann große Veränderungen bei den zweijährigen Beruflichen Schulen (Vollzeitschulen).   Das Hauptaugenmerk bei den Beruflichen Schulen liegt hier in den nächsten Jahren vor allem darauf, das vielfältige und dezentrale Bildungsangebot (aktuell werden 75 Ausbildungsberufe beschult) weitestgehend zu erhalten und die dezentralen Schulstandorte in Leutkirch, Wangen und Aulendorf möglichst zu stärken. Sollte dies aufgrund rückläufiger Schülerzahlen nicht immer gelingen, ist der dann unvermeidliche Konzentrationsprozess aktiv zu planen und mitzugestalten und dabei ein besonderes Augenmerk auf die dezentralen Standorte zu legen.

 

2. Die Sonderschulen G weiterentwickeln.

An den Sonderschulen für Geistigbehinderte in Kißlegg und Ravensburg sind die Schülerzahlen bereits in den letzten Jahren die gesunken. Durch die demografische Entwicklung und die zunehmende inklusive Beschulung von Behinderten an allgemeinbildenden Schulen ist an den Sonderschulen G mit weiter rückgehenden Schülerzahlen zu rechnen. Um dezentrale Angebote für Geistigbehinderte zu erhalten und die beiden Schulstandorte zu stärken, geht es in den nächsten Jahren vor allem darum, Maßnahmen und Ergänzungsangebote für die Sonderschulen G zu prüfen und zu entwickeln.

 

3. Berufliche Schulen baulich sanieren und modernisieren.

Bei den Gebäuden der Beruflichen Schulen besteht ein erheblicher Sanierungsstau. In den nächsten Jahren sollen die Beruflichen Schulen Zug um Zug saniert werden, vorrangig in Leutkirch und Wangen. Dabei sollen nicht nur der bauliche Brandschutz verbessert und die Gebäude energetisch saniert  sondern  die Schulen auch modernisiert und für neue Lehr- und Unterrichtsformen ertüchtigt werden.

 

4. Den guten Ausstattungsstandard der Berufsschulen erhalten.

Maßgebend für die Qualität und die Erfolge der dualen Berufsausbildung ist die Kooperation der Lernorte Betrieb und Berufsschule. Die Ausstattung der Berufsschulen muss laufend angepasst und aktualisiert werden, um mit der technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung standzuhalten und gleiche Rahmenbedingungen sowohl in der Theorie (Berufsschule), als auch in der Praxis (Ausbildungsbetrieb) sicherzustellen.

 

5. Das Kreismedienzentrum weiter entwickeln.

Beim Kreismedienzentrum ist in den nächsten Jahren mit sich veränderndem  Ausleihverhalten (immer mehr Online-Ausleihe) und immer kürzer werdenden technischen Zyklen zu rechnen. Das Kreismedienzentrum muss sich diesen technischen Entwicklungen anpassen und die Entwicklung vom Medienzentrum als zentrale Einrichtung des Medienverleihs zur strategischen Beratungseinrichtung für Medienbildung vorantreiben. 

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