CDU-Kreisverband Ravensburg | Kreistagswahlen 2014

Für die Menschen im Landkreis Ravensburg

Kreistagswahl am 25. Mai 2014. CDU wählen!

Personal und Finanzmittel des Jugendamtes

Der Gesamtnettoaufwand für die Jugendhilfe belief sich in den letzten Jahren im Wesentlich konstant auf 10 bis 11 Millionen Euro. Der Stellenumfang des Jugendamtes liegt bei rund 75 Stellen.

 

Entwicklungen der Leistungen und Aufgaben

Die Hilfen zur Erziehung , die Hilfen für junge Volljährige und die Erziehungshilfe  für seelisch behinderte junge Menschen (§§27-41) setzen sich ausschließlich aus einklagbaren Pflichtleistungen zusammen. Mit rund 70% hat dieser Aufgabenbereich den größten Anteil im Jugendhilfehaushalt. Die Fallzahlen haben sich auf einem stabilen Niveau von rund 700 bis 750 Fällen eingependelt. Richtigerweise wurde in den letzten Jahren die Philosophie „ambulant vor stationär“ verfolgt. Ziel war dabei stets das Hinwirken auf Rückführung in die Herkunftsfamilie oder die Gestaltung von verstärkten ambulanten Maßnahmen ohne jeglichen Qualitätsverlust.

Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege (§§ 22-26)

Die Fallzahlen in diesem Aufgabenbereich sind in den letzten Jahren ständig auf über 1.000 Fälle gestiegen. Die bis August 2013 zu erfüllende Betreuungsquote der unter Dreijährigen in Höhe von 34 % wurde landkreisbezogen nicht ganz erfüllt, in Teilbereichen bedarfsorientiert jedoch auch übertroffen.

Inobhutnahme und Kinderschutz (§§ 42-49)

Die Fallzahlen lagen durchschnittlich bei rund 40 Fällen jährlich.

Schutzauftrag bei Kinderwohlgefährdung (§ 8 a)

Die Wahrnehmung dieses Auftrages ist ein arbeitsintensives und öffentlich sensibles Aufgabenfeld. Die gemeldeten Fälle mit rund 100 jährlich haben inzwischen ein hohes Niveau erreicht.

Wirtschaftliche Jugendhilfe

Die Fallzahlen haben sich erheblich gesteigert; sie liegen inzwischen bei rund 1.800 Fällen jährlich.

 

Beratungsaufgaben

Die umfangreichen Beratungsleistungen mit ca. jährlich 8.000 Beratungen durch das Jugendamt werden insbesondere durch den Sozialen Dienst und das Sachgebiet Beistand-, Pfleg- und Vormundschaften geleistet.

 

Prävention – Unterstützung die ankommt

Das vorbeugende Handeln (Prävention) ist ein Handlungsprinzip der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Die Jugendhilfeplanung arbeitet nach einem Ordnungsschema. Das Präventionskonzept wurde ständig einem Controlling unterzogen und den neuen Entwicklungen angepasst. Wesentliche Inhalte des Konzeptes sind:

  • Förderung der präventiven und freien Jugendhilfe
  • Entwicklung der Familienbildungsprogramme PEBB (Partnerschaft, Erziehung, Beratung, Bildung)
  • Umsetzung des Landesprogramm „Stärke“
  • Förderung von Erziehungs- und Partnerkompetenzen im Rahmen des Programms „fit forfamily“
  • Verbesserung und Unterstützung der Schulsozialarbeit

 

 

Bearbeitete Themenfelder

  • Anerkennung freier Träger der Jugendhilfe
  • Analyse der Jugendkriminalität – Diskussion möglicher Konsequenzen
  • Mitwirkung und Unterstützung der Arbeit des Kreisjugendringes
  • Förderprogramm Kinder, Jugend und Familie
  • Stetige Verbesserung der Kindestagesbetreuung (Bedarfssituation und Feststellung des Ausbaustandes, Umsetzung des Tagesbetreuungsausbaugesetzes TAG)
  • Projekt Kinder psychisch kranker Eltern (KiP)
  • Jugendberufshilfe an den beruflichen Schulen – Förderprojekt Wege in die Ausbildung (WegA)
  • Überarbeitung der Förderrichtlinien „Schulsozialarbeit“ und Fortschreibung aufgrund der 2012 eingeführten Landesförderung
  • Gesamtkonzeption „Suchtprävention für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

u.a. Projekt HALT

  • Familienbildung –Elternprogramme wie PEBB und STÄRKE
  • Mitwirkung bei der Aufstellung der jährlichen Haushalte des Jugendamtes
  • Erfahrungsberichte Regionales Bildungsbüro, Projekt Familienbesucher, Jugend-Sucht-Therapie JUST, Jugendinformationszentrum “aha“, jugendliche Intensivtäter,

Projekt Familienbesucher, Projekt individuelle Lernbegleitung

  • Geschäftsberichte Jugendamt, Kreisjugendring
  • Wahl der Jugendschöffen
  • Kinder und frühe Hilfen – Projekt Gütesiegel und Netzwerk Frühe Hilfen
  • Anträge des Vereins  Brennessel e.V. auf Erhöhung der Zuschüsse
  • Einschulungsuntersuchungen durch das Gesundheitsamtes
  • Auswirkungen der gesetzl.  Änderung des Vormundschafts- und Betreuungsrechts
  • Das neue Kindergartengesetz und seine Auswirkungen
  • Frauen und Kinder in Not e.V. – weitere Bezuschussung der Interventionsarbeit

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